Die Entwicklung der Milan geht auf das Jahr 1961 zurück, als eine Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich geschloßen wurde, eine moderne Panzerabwehrlenkwaffe zu entwickeln. Zwei Firmen stellten 1962 Studien für eine Panzerabwehrlenkwaffe auf und arbeiteten bis 1963 an entsprechenden Entwürfen. Daraufhin wurde die gemeinsame Firma Euromissile gegründet und der Entwurf von Aerospatial ausgewählt.
Mitte der 1970er konnte das Lenkwaffensystem eingeführt werden. Die Lenkwaffe wird von einem Raketenmotor angetrieben und von einem IR Sensor verfolgt (IR Quelle an der Lenkwaffe), wobei die Lenkkommandos durch einen Draht an die Lenkwaffe übermittelt werden. Der Schütze muß nur das Fadenkreuz auf das Ziel halten. Milan fliegt in 7,1 sec. auf 1000m und in 12,5s auf 2000m. Für den Nachteinsatz wird ein WB-Gerät auf das Steuergerät aufgesetzt. Im Laufe der Zeit wurde das System verbessert und an die Bedrohung angepasst.
So wurde Anfang der 1980er ein neuer Gefechtskopf mit Abstandszünder in einem Dorn eingeführt, was zur Milan 2 führte und Mitte der 1980er Jahre dann der verbesserte Tandem-Gefechtskopf, was zur Milan 2T führte. Letztere hat in einem Abstandsdorn eine Initialladung.
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Technical Details
Hersteller: Euromissile Länge: 0.77 m Durchmesser: 117 mm Spannweite: 26.7 cm Reichweite: 2.000 m Höchstgeschwindigkeit: 720 km/h Antrieb: Zweistufig, Festtreibstoff Gefechtskopf: Gewicht: 3.0Kg kg Typ: HEAT Durchschlag: 325mm 60° (Milan), 600mm (Milan1), 800mm (Milan2) Lenkung: SACLOS (Semi Automatic Command to Line of Sight), Draht